Aus den Trümmern diverser Vorgängerbands wie LuziferSam, Body Lost Ist Size oder Friday Is Scrapped hervorgehend, wird PORTER im Jahre 2000 von Lars Daum (Gitarre), Frank Stewen (Gitarre) und M.G. (Drums), zunächst mit wechselnden Sängern und Bassisten aus der Taufe gehoben.
Nach einigen Probegigs in NRW trifft die Band im August 2001 auf Christian Schwarz, der als fester Sänger bei PORTER einsteigt. Komplettiert durch einen alten Bekannten, Bassmann Volker Fabiunke, kann PORTER zum ersten Mal seine Kräfte gezielt einsetzen und nach vielen Jahren des Wartens endlich an den Start gehen.
Mit schalldichtem Stützpunkt an einem geheimen Ort in Dortmund und dem ersten 3-Track Demo im Gepäck, gilt es nun möglichst viel live zu spielen, um den emotionalen, eindeutig gitarrenbetonten und energiegeladenen Alternativerock in die Lande zu tragen.
Ruft uns an, mailt uns, kommt vorbei! Und keine Angst, wir beißen nicht! ... nicht sofort.
Der Multiinstrumentalist und wohl letzte Handyverweigerer stieß im Sommer 2001 zu Porter und besetzte mit seinem voluminösen Organ somit endlich den viel zu lange vakanten Posten am Mikro und bietet somit eine hervorragende Zielscheibe für M.G.`s Stockattacken auf der Bühne.
Frank ist der organisatorische Kopf von porter. Kein Termin, keine Probe, kein Pils, welches nicht durch Frank`s -in seinem Hirn befindlichen, fußballplatzgroßen- Terminkalender geht. Ab und an vom solierenden Geist des verstorbenen Hendrix befallen, schafft man es zumeist recht schnell ihn wieder ins Hier und Jetzt zurückzuholen.
Lars ist seit einer jener unzähligen Nächte auf engstem Raume mit seiner Gitarre in einer untrennbaren Symbiose aufs Innigste verbunden. Eine Verbindung, die lediglich eine höhere Macht oder Flasche Markenbier zu trennen vermag. Stets umgibt ihn beschützend eine undurchdringliche Lärmwand, die ihn einerseits davor bewahrt mit logischem Denken konfrontiert zu werden und andererseits dafür sorgt, dass musikalischen Innovationen keine Fluchtmöglichkeit geboten wird.
Volker "Mittelteil" Fabiunke, zeichnet sich durch eine unerschöpfliche gute Laune und seinen unerschütterlichen Orientierungssinn aus. Seine ab und an auftretende geistige Verwirrung ("Wer bin ich und wenn ja, wie viele ..?") kann diesen Umstand kaum schmälern.
Das Streben des immer durstigen, schlagzeugenden Hobbyhysterikers wird, neben der scheinbar bloßen Zerstörungswut seines zusehends bröckelnden Drumsets, von der Ansicht gelenkt, dass er sich einfach zu allen Belangen ausgiebigst äußern muss.
Dank der jahrelangen Freundschaft zu Christian und seinem alles einnehmenden Auftreten bei Veranstaltern und Musikern gleichermaßen, ist Mr. Mischpult zugleich ein Glücksgriff für Porter bei jedem Gig, wie auch ein ausgezeichneter Mischer und Techniker.